Meine erste Laufsteg Erfahrung

Hallo meine lieben Leser,

ich weiß es ist schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich euch mit einem Beitrag beglückt habe und die Verspätung tut mir auch ehrlich Leid.

Dafür werde ich nun einen Beitrag verfassen, der euch (hoffentlich) umhaut.

Wie ihr vielleicht anhand meiner Beiträge mitbekommen habt, interesseiere ich mich sehr für Mode. Vor wenigen Monaten gelang es mir sogar auf der New York Fashion Week zu volontieren. Nun habe ich es überdies auf den Laufsteg geschafft. Eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Weit aus dem Fenster gelehnt behaupte ich, mein absolutes Highlight in meinem bisherigen Au Pair Jahr.

Aber alles der Reihe nach. Ich, Finja, inzwischen schon 24 Jahre jung, aus dem kleinen aber feinen Örtchen Böklund, Norddeutschland, habe schon immer von einer Karriere als Model geträumt. Seit ich 16 Jahre bin, meine ausgewachsene Größe erreicht hatte und feststellen musste, dass mir aufgrund meiner Größe und vor allem Beinlänge keine Hosen passen, träumte ich eines Tages die Designer Mode auf dem Laufsteg präsentieren zu können. Das schien mir auch die wahrscheinlich einzige Mode, die mir passen würde. Nun, leider habe ich diesen Traum nie wirklich mit eiserner Ernsthaftigkeit verfolgt, sodass ich in Deutschland nie auf die Idee gekommen wäre, mich für Modenschauen, Magazinen oder Agenturen zu bewerben. Irgendwie war auch alles andere wichtiger. Erst das Erreichen des Abiturs, dann das Schmieden von Zukunftsplänen, nach 3 Jahren Ausbildung bei der Versicherung feststellen müssen, dass dies auf keinen Fall der Traumberuf für die Ewigkeit ist und dann die Entscheidung Au Pair zu werden. Wo hätte ich da bitte auch noch Zeit für Verwirklichung von Jugendträumen gehabt.

Nun, als Au Pair hat man zwar viel um die Ohren, allerdings bleibt dennoch genügend Zeit sich sich selber, seine Träume, Wünsche und Erwartungen vom Leben besser kennen zu lernen und einige seiner Träume vielleicht auch zu verwirklichen. Ich würde sagen, dies ist mir mit Erfolg gelungen. Glücklicherweise wohne ich dicht an der Modemetropole New York City. Die Stadt biete unwahrscheinlich viele Möglichkeiten einen Fuß in die Modewelt setzen zu können. Ungefähr jeder Bezirk in der City bietet eine Fashion Show. Unmengen von Charity Veranstaltungen haben Fashion Shows auf dem Programm. Die Auswahl der Shows ist groß, so die Konkurrenz der Models. Dennoch, einmal etwas in meinen Kopf gesetzt, setze ich alles daran, meine Idee zu verwirklichen. So bewarb ich mich bei einigen Shows als Model. Natürlich mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. Erstmal mussten die 10 Pfund, die ich seit ich in den Staaten bin zugenommen habe, wieder runter. Außerdem brauchte ich eine sogenannte Model Sed Card auch Comp Card genannt, mit verschiedenen Beispielbildern von mir. Demnach brauchte ich gute Fotos. Möchte man gute Fotos von einem selber, muss man so einiges an Geld investieren. Glücklicherweise fand ich eine Internetseite, auf der sich Anfänger bis Profi Models, Photographen und Stylisten anmelden und Shootings auf tfp-Basis (time for print) vereinbaren können. Mein erster Schritt war also, mich beim Gym und der Internetplattform anzumelden. Ich muss sagen, es war ein langer und auch harter Weg, der es aber zu 100% Wert war zu gehen.

Nachdem ich also mein Wunschgewicht erreicht und meine Model Comp Card fertig gestellt hatte, bewarb ich mich bei einigen Fashion Shows. Zu meiner Überraschung wurde ich von allen Bewerbungen zum Casting eingeladen, bei dem ich vor den Veranstaltern, Designern und Photographen probe laufen sollte. Nun ja, es fehlte mir leider an Erfahrung, sodass ich meine erste Absage erhielt. Bam. Ein Schlag ins Gesicht. Aber für mich natürlich kein Grund aufzugeben. Ich besorgte mir einen Runway Coach, der mit mir laufen und posieren übte.

Beim zweiten Casting lief es schon besser und ich bekam meine erste Chance auf dem Laufsteg die neueste Kollektion internationaler Designer vorzuführen. Ich lief für die Angelman Syndrome Fashion Show, eine Charity Veranstaltung, und konnte mich somit nicht nur an meiner ersten Erfahrung erfreuen, sondern tat mit meiner Laufsteg Performance auch noch etwas Gutes. Das Geld für die Tickets floss nämlich nicht in Bezahlung der Models oder Designer, sondern in die Angelman Syndrome Stiftung.

Und die Show war ein voller Erfolg. Zumindest für mich. Ich hatte den Spaß meines Lebens, trotz Anstrengung, Stress und eindeutig zu wenig Essen, war ich ganz in meiner Welt. Und die nächste Fashion Show wartet schon. Freut euch auf mehr Bilder und Erzählungen nach meiner zweiten Laufsteg Erfahrung am nächsten Samstag.

Sollte euch der Artikel gefallen, habt ihr Fragen oder Anregungen, freue ich mich natürlich immer gerne über Feedback. Teilen dürft ihr den Artikel natürlich auch 🙂

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

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Niagara Fälle – einer der schönsten Orte der Welt

So, es wird mal wieder Zeit über etwas spannenderes zu berichten. Arbeiten ist zwar schön und gut, dennoch lieben wir es doch zu reisen und neue Entdeckungen zu machen. Da meine Gastfamilie in den Sommermonaten sehr viel reist, namen sie mich mit auf ihren Trip nach Canada, zu den Niagara Fällen. Einer meiner schönsten Erfahrungen, die ich in meinem Jahr als Au Pair gemacht habe. Wir fuhren die Strecke mit dem Auto und übernachteten in einem Hotel, welches nur 5 Minuten von den Niagara Fällen entfernt war. So konnte ich das Naturwunder sogar leicht zu Fuß erreichen. Es existieren verschiedene Aussichtspunkte, von wo aus man sich die Wasserfälle ansehen kann. Möchte man die Niagara Fälle von nah bewundern, bietet sich die amerikanische Seite an. Vom Niagara Falls State Park hat man einen wunderschönen Blick auf diese. Möchte man die Wasserfälle allerdings in voller Breite, in Frontalsicht bewundern, sollte man sich auf die canadische Seite begeben. Die canadische Seite ist leicht über die Rainbow Bridge mit dem Auto, aber auch zu Fuß in circa 10-15 Minuten zu erreichen. Man sollte daher versuchen, ein Hotel nähe des Niagara Falls State Park zu buchen. Nicht zu vergessen, das Formular DS-2019, dass die Wiedereinreise in Amerika erlaubt.

Es besteht außerdem die Möglichkeit sich das Naturwunder von unmittelbarer Nähe anzusehen. Zahlreiche Boote bieten Touren auf dem Niagara Fluss an. Allerdings muss man damit rechnen, ein wenig nass zu werden. Aber ich denke die fantastische Aussicht und die einmalige Erfahrung ist jeden Wassertropfen wert.

Sehr empfehlenswert ist zusätzlich das Bewundern bei Nacht. Aufgrund einer Lichtinstallation hinter den Wasserfällen, leuchten diese in zahlreichen Farben. An besonderen Tagen kann man zudem die Niagara Fälle zu einem großen Feuerwerk bestaunen.

Ein Trip zu den Niagara Fällen ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Gegend bietet zahlreiche Touristenattraktionen an, ist für Hiker, aber auch Genießer eine tolle Erfahrung. Botanische Gärten, Parkanlagen, Museen, Schiffsfahrten und vieles Mehr kann man dort erleben. Es gibt keine bestimmte Jahreszeit, in der sich ein Trip besonders lohnt. Jede Saison hat ihren Reiz.

Ich habe eine sehr schöne Internetseite gefunden, der das Planen zu dem Naturwunder erleichtern kann. Events, Hotels, Restaurants, und Dinge für umsonst, sind nur einige Links, die diese Seite bereitstellt. Schaut einfach vorbei und bei Fragen, helfe ich euch natürlich auch gern weiter. http://www.niagarafallstourism.com/

Niagara Falls

Niagara Falls

Niagara Falls- Sicht canadische Seite

Niagara Falls- Sicht canadische Seite

Niagara Falls- amerikanische Seite

Niagara Falls- amerikanische Seite

Niagara Falls- amerikanische Seite

Niagara Falls- amerikanische Seite

Niagara Falls- canadische Seite

Niagara Falls- canadische Seite

Der liebe Alltag

Hallo meine Lieben Leser,

für alle, die es interessiert, wie ein typischer Arbeitstag im Leben eines Au Pairs aussieht, werde ich euch heute einmal einen kleinen Einblick in meinen Arbeitsalltag gewehren. Neben dem vielen Reisen gibt es nämlich auch ein wenig Arbeit zu erledigen. Die Ferienzeit war ziemlich busy, daher freute ich mich schon auf den routinierten Alltag.

Da die beiden ältesten meiner Kinder bereits zur Schule gehen und der kleinste in den Kindergarten, waren meine Stunden wie folgt aufgeteilt: Montags, Mittwochs und Freitags von 7-9am und 1-7pm, Dienstags und Donnerstags von 7am-12pm und 3-7pm.

Der Tag begann damit, dass ich die Kinder weckte, mit ihnen zusammen frühstückte (es gab meistens Joghurt), ihnen beim Anziehen half und sie anschließend zur Schule fuhr. Der jüngste besucht Montags, Mittwochs und Freitags den Kindergarten bis um 1pm. Nachdem ich ihn also von der Schule abhole, mache ich ihm Lunch und spiele mit ihm eine Weile. Oft macht er auch am Nachmittag ein Nickerchen, währenddessen ich ein wenig das Haus aufräumen und die Kinderwäsche waschen kann. An den Tagen, an denen mein kleiner nicht in die Schule geht, liebe ich es mit ihm in den Park zu gehen und ein wenig frische Luft zu schnuppern. Da auch Einkaufen zu meinen Aufgaben gehört, fahre ich ab und zu mit ihm zum grocery store. Im Winter war es ein wenig schwerer Aktivitäten mit ihm zu finden. Ich war oft mit ihm in der Bücherei, da es dort für Kinder eine süße Spielecke gibt und er außerdem Spiele am PC spielen kann. Viele Malls haben außerdem eine kleine Spielarea, in der sich Kinder im Alter von 1-6 aufhalten und miteinander spielen können. Dies ist nicht nur ein guter Zeitvertreib, sondern erweitert die social skills von den Kindern, in dem sie auf unkompliziertem Wege schnell Freunde machen können. Nachdem dann die älteren Jungs von der Schule um 4 nach Hause kommen, wird sich sofort an die Hausaufgaben gesetzt, Dinner vorbereitet und gegessen, ein Bad genommen und noch ein wenig gespielt. Viel Zeit bleibt da nicht mehr, da sie um 7pm Uhr ins Bett müssen. Danach bereite ich noch Schul-lunch für die ältesten vor und mein Feierabend beginnt.

Daten und Fakten:

Outdoor Aktivitäten: Parks haben hier in den Staaten oft einen schönen Spielplatz, wo die kleinen sich gerne austoben können, Fahrrad oder Scooter fahren, falls ein schöner Garten vorhanden ist, Fußball oder im Garten helfen, Blumen pflanzen, in der Sandkiste spielen, Rasensprenger benutzen.

Lunch Ideen: Meine Kinder mögen sehr gerne Früchte und Gemüse, daher mache ich ihnen oft Kiwis, Erdbeeren, Weintrauben, Apfel, Gurken, Tomaten, Pickles, sogar Oliven. Avocado creme mit Chips kommt auch immer sehr gut an. Sowie Bagel mit Creamcheese als auch French Toast. Rührei mögen meine Kinder auch gerne.

Hier in Amerika wird nur abends warm gegessen. Hier einige meiner Dinner Gerichte:  French Fries mit Chicken nuggets, Spaghetti mit Meatballs, Fishnuggets, Chickensoup mit Suppengemüse, Tomatensuppe mit Zucchini, Sellerie, Karotten, Pilzen, und anderem Gemüse, Lasagne, selbstgemachte Pizza.

Ich hoffe, ihr könnt euch nun ein kleines Bild von einem Arbeitsalltag eines Au Pairs machen und euer Jahr in den Staaten mit gutem Gewissen starten. Ich hatte mir vor meinem Jahr in den Staaten sehr viele Gedanken gemacht, was ich mit den Kindern spielen könnte, welche Gerichte ich für sie kochen kann und und und. Vieles lernt ihr einfach beim Zusammenleben mit der Familie. Solltet ihr dennoch Fragen haben, dürft ihr mir natürlich gerne schreiben 😉

Miami Beach Baby

So heute werde ich euch mal von meinem Miami Beach/ Bahamas Abenteuer – Februar 2015- erzählen. Ich weiß, meine Blogbeiträge sind nicht mehr ganz so chronologisch, aber es passiert im Moment so viel, dass ich diese Erlebnisse einfach gerne sofort mit euch teilen möchte. Sobald es wieder ruhiger in meinem Leben wird, berichte ich von meinem vergangenen Erfahrungen und Abenteuern.

Februar 2015. -15°C in New Jersey. Ich glaube dieses Jahr ist einer der kältesten Winter hier an der Ostküste. Ihr glaubt nicht wie sehr ich mich daher auf meinen wohlverdienten Urlaub gefreut habe. Vor circa 2 Monaten kam ich mit einer Freundin auf die Idee, für ein paar Tage nach Miami zu reisen. Wir informierten uns also hinsichtlich Hotels, Lage, Ort, Zeitraum und Aktivitäten. Wir waren uns beide sofort einig, dass Strand, Sonne, Relaxen im Vordergrund stehen sollen und entschieden uns daher für einen Urlaub in Miami Beach. Nun empfahlen uns allerdings unsere beiden Gastmütter doch eine Cruise in die Karibik zu machen. Den Laptop sofort gezückt, erkundigten wir uns nach einer preislich angemessenen Cruise von Miami Beach. Dazu empfehle ich euch die Seite http://www.expedia.com/Cruises. Wir entschieden uns schlussendlich für eine 4-tägige Cruise zu den Bahamas. Die wohlmöglich beste Entscheidung unseres Lebens. Aber alles der Reihe nach.

19.02.2015. Endlich war es soweit. Heute sollte es losgehen in die wohlverdiente Sonne. Glücklicherwiese haben wir einen frühen Flug gebucht, sodass wir bereits um 1 Uhr mittags floridianische Luft schnuppern konnten. Nachdem wir Miami Beach via Shuttle Bus erreichten und in unser Hostel eingecheckt hatten, ging es für uns erstmal an den Strand. 5 Minuten Fußweg und schon sahen wir das türkis blaue Wasser blitzen. Es war einfach nur traumhaft schön. Da unser Hostel relativ zentral war, konnten wir abends noch ein wenig bummeln gehen. Bars, Restaurants und Shopping Läden waren direkt um die Ecke.

Einen Tag später hieß es für uns wieder Abschied nehmen von Miami Beach und auf ins neue Abenteuer Richtung Hafen. Auf dem Schiff angekommen, besichtigten wir erstmal die verschiedenen Decks und genehmigten uns unser erstes Mahl auf der Sonnenterasse. Ich kann euch sagen, das war der Anfang vom Ende. Seitdem waren wir nur am Essen. Von 7-10 Uhr morgens startete man den Tag mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet auf der Sonnenterasse. Um 12 Uhr konnte man von einem ausgiebigen Lunch Buffet essen. Für den kleinen Hunger zwischendurch wurde ein Snack Buffet angeboten und abends ging es denn entweder in ein Restaurant mit stetig wechselndem Menü, in dem man von circa 6 Startern, 10 Hauptmenüs und 6 Nachspeisen wählen konnte oder auf die Terasse, von wo aus man von einem vielfältigen Dinner Buffet auswählen konnte. Mich wundert es demnach nicht, wenn ich 5 Kg zugenommen habe.

Neben ständigem Essen, gab es natürlich die Möglichkeit von 8 Uhr morgens  bis 16:30 die jeweils angesteuerten Inseln zu bekunden. In unserem Fall die Stadt Nassau und die Insel Great Stirrup Cay. Nassau ist eine typische Touristenstadt. Es gibt einen Strand, der überfüllt ist und kleine Ladenstraßen zum bummeln mit überteuerten Sachen. Das Wasser war allerdings einmalig schön und wir genossen nichtsdestotrotz die schöne Bahamas Insel. Glücklicherweise hatten wir eine Cruise gebucht und keinen tagelangen Urlaub in Nassau, sodass wir um die Lunchzeit wieder zurück gehen konnten und auf der Sonnenterasse unser Mittagsbuffet genießen konnten. Danach wurde sich erstmal am Pool gesonnt und der schöne Ausblick auf die Insel genossen. Aber man konnte natürlich nicht nur Essen und sich sonnen. Die Norwegian Sky bot zudem ein vielfältiges Entertainment Programm an. So konnte man bei Wettbewerben mitmachen, die Schiffseigene Bücherei besuchen, das Casino leerräumen, Kunst bestaunen oder an dem zahlreichem Sportangebot teilnehmen. Es wurde außerdem durch Lifemusik immer für gute Stimmung gesorgt.

Am zweiten Tag sollten wir die Great Stirrup Cay Insel ansteuern. Diese Insel befindet sich im Privatbesitz der Cruise und ist daher perfekt zur Erholung geeignet. Wer sich also sonnen möchte, kann auf einer der 1000 Sonnenliegen Platz nehmen und dem Rauschen des Meeres lauschen. Wir entschieden uns allerdings für ein wenig Action und buchten eine Jetski Tour mit Tourguide. Die 50$ waren wirklich jeden Cent wert. Die Tour war einfach nur der Wahnsinn. Wir düsten mit circa 40MpH durch die Karibik und machten im türkis blauen Wasser eine kleine Schwimmpause. Um nicht wieder zurück aufs Schiff zu müssen, bot die Cruise ein reichhaltiges Barbecue auf der Insel direkt am Strand an. Für mich ein perfekter Tag in der karibischen Sonne.

Nach einer wilden Abschiedsparty auf dem Schiff, ging es am nächsten Tag leider wieder zurück nach Maimi Beach. Doch dieser Urlaub wird bei mir immer in Erinnerung bleiben.

Abschließend werde ich euch noch ein paar Fakten und Tipps geben, damit ihr vielleicht auch einen so schönen Urlaub wie wir erleben könnt.

Miami Beach Hostel: The Tropics Hotel and Hostel, 1550 Collins Ave. $50 pro Nacht/Person. Gefunden auf http://www.hostels.com/

Einkaufsstraßen Miami Beach: Lincoln Rd (Bars, Restaurants, Shopping Läden), Washington Ave und Collins Ave.

Cruise Line: Norwegian Sky, $199 pro Person plus Steuern.

Link: http://www.expedia.com/Cruises

Verkehrsmittel: Uber, da die öffentlichen Verkehrsmittel Netze sehr schlecht ausgebaut sind. Falls ihr einen Promocode für eine freie Fahrt braucht schreibt mich gerne an 😉

Bahamas

Bahamas

Bahamas

Bahamas

Food Cruise

Food Cruise

Brille: BeYu Kopfschmuck: kleine Boutique New Jersey Schuhe: Tommy Hilfiger Kleid: kleine Boutique in San Francisco

Brille: BeYu
Kopfschmuck: kleine Boutique New Jersey
Schuhe: Tommy Hilfiger
Kleid: kleine Boutique in San Francisco

Top: Zara Shorts: Zara Tasche: kleine Boutique in New Jersey Schmuck: Guess Schuhe: Tommy Hilfiger

Top: Zara
Shorts: Zara
Tasche: kleine Boutique in New Jersey
Schmuck: Guess
Schuhe: Tommy Hilfiger

Bikinis: Victoria's Secret

Bikinis: Victoria’s Secret

New York Fashion Week

Hallo meine lieben Leser,

es tut mir sehr Leid, dass ihr so lange auf meinen nächsten Beitrag warten musstet. Ich war sehr busy die letzten Tage, da ich nämlich das Wochenende – und jetzt passt auf – auf der New York Fashion Week gearbeitet habe. Das war vielleicht ein Erlebnis. Es war einfach toll und hat super viel Spaß gemacht. Aber alles der Reihe nach.

Ich werde nun also eine kleine Anekdote von meinem Erlebnis auf der New York Fashion Week einschieben, bevor ich chronologisch mit meinen Beiträgen zum Thema Au Pair fortfahre.

Da ich sehr modeorientiert bin und mich für die Fashion Branche interessiere, außerdem vorhabe nach meinem Au Pair Jahr Public Relations zu studieren, entschied ich, mich für eine Volunteer Position auf der New York Fashion Week zu bewerben. Ich informierte mich also, welche Möglichkeiten für eine solche Position zur Verfügung stehen. Zum Zeitpunkt der New York Fashion Week, auch bekannt unter Mercedes Benz Fashion Week, werden unter anderem die Couture Fashion Week, die Small Boutique Fashion Week und die Uptown Fashion Week präsentiert. Natürlich wollte ich bei der berühmtesten Fashion Week mitwirken und bewarb mich daher vorerst bei der Mercedes Benz Fashion Week. Leider war ich etwas spät dran und alle Volunteer Stellen waren bereits vergeben. Allerdings bekam ich die Möglichkeit bei der Couture Fashion Week zu voluntieren. Gott war das aufregend. Viele fragen sich jetzt bestimmt, was diese Couture Fashion Week überhaupt ist, welche Mode sie präsentiert und welche Designer dort ihre Mode vorführen.

Also bevor ich euch nun von meinen spannenden Erfahrungen dort berichte, erstmal etwas Allgemeines zur Couture Fashion Week. Sie wurde 2005 von Andres Aquino ins Leben gerufen und präsentiert eine Serie von couture und luxuriöser Mode in New York City und anderen Städten. Internationale Designer wie beispielsweise Luis Machicao und Ly Giam Tien (Winner „Project Runway“) hatten dieses Jahr dort ihren Auftritt.

Von Freitag bis Sonntag (13-15.02.2015) half ich nun bei der Couture Fashion Week. Wir waren rund 60 Helfer und hatten jeder verschiedene Aufgabenbereiche. Ich sollte vorne arbeiten und die Fotografen, sowie Presse, Blogger, Journalisten und Spezial Gäste kontrollieren und den Eintritt genehmigen. Dies war sehr interessant, da man sehr viele neue Leute kennenlernte und Kontakte zu Fotografen und berühmten Fashion Bloggern knüpfen konnte.

Ein weiterer Verantwortungsbereich war das Platzieren der Gäste. Viele Volunteere arbeiteten außerdem im Backstage Bereich. Laut deren Aussage, war dies allerdings sehr stressig und anstrengend.

Nachdem alle Gäste ihren Platz eingenommen hatten und die Show begann, durften auch wir freiwillige Helfer einen Stehplatz zum Bewundern der Show besetzen. Das war der wohl tollste Teil unserer Arbeit. Wir hatten eine super Sicht auf die Show und mussten nicht einmal etwas bezahlen.

Alles in Allem war dies eine sehr aufregende Arbeit, die mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat. Man konnte nicht nur Einblick in die Organisation einer solchen Veranstaltung erhalten, man hatte außerdem die Möglichkeit viele neue Kontakte zu knüpfen und die neueste Mode New Yorks zu bewundern.

FB (2)

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New York City Besichtigungstour

Die ersten Wochenenden hier in den USA waren sehr aufregend. Nach unserem Besuch in Washington D.C., wollte ich New York City ein wenig erkunden. Schließlich wohne ich nur rund 50 Minuten Busfahrt von der schönen Metropolstadt entfernt. Auf dem Plan stand der wunderschöne Central Park und die Brooklyn Bridge.

Ich schnappte mir also eine Stadtkarte und machte mich auf den Weg. Da ich mich von uptown nach downtown arbeiten wollte, startete ich beim Frawley Circle und spazierte einmal quer durch den Central Park. Es dauert zwar eine Weile bis man das andere Ende des Parks erreicht hat, allerdings ist der circa 2 stündige Fußmarsch wirklich empfehlenswert. Es ist einfach wunderschön dort und es gibt wirklich viel zu sehen. Einige Highlights sind unter anderem der Conservatory garden, das Belvedere castle, der Bethesda Fountain und die Strawberry fields.

Nach meinem Spaziergang durch die prachtvolle Parkanlage, machte ich mich nun auf den Weg zur Brooklyn Bridge. Da meine Füße ein wenig Erholung brauchten, entschied ich mich für die schnelle und entspannte Variante: die U-Bahn. Am besten nimmt man die 6 oder J Richtung downtown und steigt Brooklyn Bridge City Hall oder Fulton Street aus. Dort befindet man sich direkt bei der Brücke und kann seine Tour darüber fortsetzen. Kleiner Tipp für diejenigen, die gerne die Brooklyn Bridge in voller Länge bewundern und fotografieren würden: Es besteht außerdem die Möglichkeit über die Manhatten Bridge zu spazieren. Diese liegt unmittelbar neben der Brooklyn Bridge und von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf diese.

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Brooklyn Bridge

Freunde finden leicht gemacht

Viele fragen sich sicher vor ihrem spannenden Abenteuer ins Ungewisse, ob ihnen das Finden von Freunden schwer oder leicht fallen wird. So war auch ich mir unsicher, wie man hier am besten neue Bekanntschaften machen kann. Klar, zum Einen bietet die Training school eine Möglichkeit erste Beziehungen zu knüpfen. Viel wichtiger sind allerdings die regelmäßigen LCC treffen in deiner Gegend. Dort lernst du sehr schnell viele neue Gesichter kennen und hast die Gelegenheit Au-Pairs zu treffen, die sich unmittelbar in deiner Nähe befinden. Ich habe damals in der Training school zwar viele Kontakte knüpfen können, allerdings wohnten diese sehr weit von meinem zukünftigen Heim entfernt, sodass es schwierig war sich regelmäßig zu treffen. Bei unserem ersten LCC treffen lernte ich viele neue Leute kennen, die sehr nahe bei wohnten.

Ich rate außerdem immer offen an neue Gesichter heranzutreten. Sollte ein bereits vorhander Freund einen weiteren nicht bekannten Freund zu einem Treffen mitnehmen wollen, sollte man nicht vorschnell eine Absage erteilen. Ich habe beispielsweise durch eine eher oberflächliche Bekanntschaft, eine nun sehr gute Freundin kennengelernt, mit der ich mich heute noch gerne zu lustigen Abenden verabrede.

Eine weitere Chance seinen Freundeskreis zu erweitern bieten die College Kurse, die wir in unserem Jahr als Au Pair absolvieren müssen. Ich belegte 4 Monate nach meiner Ankunft in den Staaten meinen ersten Kurs an dem Silver Bay College. Da ich an diesem Wochenende kein Auto zur Verfügung hatte, kümmerte ich mich um eine Fahrgemeinschaft und lernte dadurch ein neues Au Pair kennen, mit der ich immernoch sehr gut befreundet bin.

SBC

Silver Bay College Kurs

Einige Mädels aus unserem LCC Treffen kamen zudem auf die Idee, ein eigenes AU Pair treffen zu organisieren. Wir luden nicht nur alle Personen aus unserem LCC Kreis ein, sondern auch deren Freunde und Freundes Freunde. So machten es sich circa 15 Au Pairs auf dem Rasen im Central Park mit selbstgemachtem Essen gemütlich und sprachen über Gott und die Welt.

freunde 4

New York City

Ich hoffe dieser Artikel hat euch ein wenig Mut gemacht und gezeigt, wie schnell es geht Bekanntschaften zu schließen. Geht einfach immer offen und freundlich auf neue Gesichter zu und ihr werdet in Null Komma Nix einen großen Freundeskreis besitzen.

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