Meine erste Laufsteg Erfahrung

Hallo meine lieben Leser,

ich weiß es ist schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich euch mit einem Beitrag beglückt habe und die Verspätung tut mir auch ehrlich Leid.

Dafür werde ich nun einen Beitrag verfassen, der euch (hoffentlich) umhaut.

Wie ihr vielleicht anhand meiner Beiträge mitbekommen habt, interesseiere ich mich sehr für Mode. Vor wenigen Monaten gelang es mir sogar auf der New York Fashion Week zu volontieren. Nun habe ich es überdies auf den Laufsteg geschafft. Eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Weit aus dem Fenster gelehnt behaupte ich, mein absolutes Highlight in meinem bisherigen Au Pair Jahr.

Aber alles der Reihe nach. Ich, Finja, inzwischen schon 24 Jahre jung, aus dem kleinen aber feinen Örtchen Böklund, Norddeutschland, habe schon immer von einer Karriere als Model geträumt. Seit ich 16 Jahre bin, meine ausgewachsene Größe erreicht hatte und feststellen musste, dass mir aufgrund meiner Größe und vor allem Beinlänge keine Hosen passen, träumte ich eines Tages die Designer Mode auf dem Laufsteg präsentieren zu können. Das schien mir auch die wahrscheinlich einzige Mode, die mir passen würde. Nun, leider habe ich diesen Traum nie wirklich mit eiserner Ernsthaftigkeit verfolgt, sodass ich in Deutschland nie auf die Idee gekommen wäre, mich für Modenschauen, Magazinen oder Agenturen zu bewerben. Irgendwie war auch alles andere wichtiger. Erst das Erreichen des Abiturs, dann das Schmieden von Zukunftsplänen, nach 3 Jahren Ausbildung bei der Versicherung feststellen müssen, dass dies auf keinen Fall der Traumberuf für die Ewigkeit ist und dann die Entscheidung Au Pair zu werden. Wo hätte ich da bitte auch noch Zeit für Verwirklichung von Jugendträumen gehabt.

Nun, als Au Pair hat man zwar viel um die Ohren, allerdings bleibt dennoch genügend Zeit sich sich selber, seine Träume, Wünsche und Erwartungen vom Leben besser kennen zu lernen und einige seiner Träume vielleicht auch zu verwirklichen. Ich würde sagen, dies ist mir mit Erfolg gelungen. Glücklicherweise wohne ich dicht an der Modemetropole New York City. Die Stadt biete unwahrscheinlich viele Möglichkeiten einen Fuß in die Modewelt setzen zu können. Ungefähr jeder Bezirk in der City bietet eine Fashion Show. Unmengen von Charity Veranstaltungen haben Fashion Shows auf dem Programm. Die Auswahl der Shows ist groß, so die Konkurrenz der Models. Dennoch, einmal etwas in meinen Kopf gesetzt, setze ich alles daran, meine Idee zu verwirklichen. So bewarb ich mich bei einigen Shows als Model. Natürlich mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. Erstmal mussten die 10 Pfund, die ich seit ich in den Staaten bin zugenommen habe, wieder runter. Außerdem brauchte ich eine sogenannte Model Sed Card auch Comp Card genannt, mit verschiedenen Beispielbildern von mir. Demnach brauchte ich gute Fotos. Möchte man gute Fotos von einem selber, muss man so einiges an Geld investieren. Glücklicherweise fand ich eine Internetseite, auf der sich Anfänger bis Profi Models, Photographen und Stylisten anmelden und Shootings auf tfp-Basis (time for print) vereinbaren können. Mein erster Schritt war also, mich beim Gym und der Internetplattform anzumelden. Ich muss sagen, es war ein langer und auch harter Weg, der es aber zu 100% Wert war zu gehen.

Nachdem ich also mein Wunschgewicht erreicht und meine Model Comp Card fertig gestellt hatte, bewarb ich mich bei einigen Fashion Shows. Zu meiner Überraschung wurde ich von allen Bewerbungen zum Casting eingeladen, bei dem ich vor den Veranstaltern, Designern und Photographen probe laufen sollte. Nun ja, es fehlte mir leider an Erfahrung, sodass ich meine erste Absage erhielt. Bam. Ein Schlag ins Gesicht. Aber für mich natürlich kein Grund aufzugeben. Ich besorgte mir einen Runway Coach, der mit mir laufen und posieren übte.

Beim zweiten Casting lief es schon besser und ich bekam meine erste Chance auf dem Laufsteg die neueste Kollektion internationaler Designer vorzuführen. Ich lief für die Angelman Syndrome Fashion Show, eine Charity Veranstaltung, und konnte mich somit nicht nur an meiner ersten Erfahrung erfreuen, sondern tat mit meiner Laufsteg Performance auch noch etwas Gutes. Das Geld für die Tickets floss nämlich nicht in Bezahlung der Models oder Designer, sondern in die Angelman Syndrome Stiftung.

Und die Show war ein voller Erfolg. Zumindest für mich. Ich hatte den Spaß meines Lebens, trotz Anstrengung, Stress und eindeutig zu wenig Essen, war ich ganz in meiner Welt. Und die nächste Fashion Show wartet schon. Freut euch auf mehr Bilder und Erzählungen nach meiner zweiten Laufsteg Erfahrung am nächsten Samstag.

Sollte euch der Artikel gefallen, habt ihr Fragen oder Anregungen, freue ich mich natürlich immer gerne über Feedback. Teilen dürft ihr den Artikel natürlich auch 🙂

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

Angelman Syndrome Fashion Showcase, K.A.Photography

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3 Gedanken zu “Meine erste Laufsteg Erfahrung

  1. Hey, erstmal super Blog!
    Könntest du mir vielleicht eine Empfehlung von Fotografen geben die rund um/bzw in New York fotografieren und mit denen du gute Erfahrungen hattest? Und nicht zu vergessen die auch etwas bezahlbar sind .. Wäre sehr lieb!

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    • Hey, vielen Dank für deinen Kommentar.
      Also ich habe bisher alle meine Fotografen auf dieser Internetplattform gefunden, die ich in meinem Beitrag erwähnt habe. Der Link dazu: http://www.modelmayhem.com/
      Dort kannst du dich kostenlos anmelden und mit Hobby- aber auch Profi Fotografen in Kontakt treten. Die meisten machen shoots auf tfp Basis. Das heißt du musst nichts bezahlen 😉
      Was ich auf keinen Fall empfehlen würde, ist, zu einem Fotostudio zu gehen. Schlechte Bilder und reine Abzocke.
      Wenn du professionelle Portfolio Aufnahmen machen möchtest, musst du schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Unter $180 findest du nichts.
      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
      Liebe Grüße 🙂

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